Social Media Marketing

Social Media kompetenz Workshop

Macht mit!

Das war mein Ziel im Social Media Kompetenz Workshop bei der EIDEX GmbH – fast 30 Mitarbeiter für die Sozialen Medien zu begeistern und zu eigenen Aktivitäten zu motivieren.

Es ist klar, auf LinkedIn, Instagram & Co kann man sich sehr gut unterhalten, sich informieren, austauschen, diskutieren und schmunzeln. Wenn man aktiv dabei ist, wird man wahrgenommen und noch besser, wenn man sein Unternehmen und dessen Produkte und Marken mit Kommentaren, Likes und geteilten Beiträgen unterstützt steigt die Sichtbarkeit.

Auf den Business-Kanälen ein persönliches Profil anzulegen und den aktuellen Arbeitgeber auf der Karriereleiter anzugeben, versteht sich von selbst.

Positive Bewertungen sind wichtig. Jeder Arbeitgeber freut sich, wenn auf #Kununu nicht nur gemeckert wird. Leider neigen die Menschen eher dazu sich öffentlich zu beschweren als auch mal etwas nettes zu sagen – schade eigentlich – das kann man ändern.

Interaktion sollte nicht nur von den Social Media Beauftragen kommen, die für das Online-Marketing des Unternehmens zuständig sind sondern von allen, die mit dem Unternehmen zu tun haben, Mitarbeiter, Lieferanten, Hersteller, Kunden, Fans. Wenn man es schafft diese Netzwerk aufzubauen und mit gutem Teamwork und einer authentischen und gelebten Firmenkultur Informationen über die Marke weiterzugeben, ist man auf dem richtigen Weg.

Ein Tipp zuletzt: wer sich jeden Tag 10 Minuten im Sozialen Netzwerk aufhält um sich mit Inhalten rund um seinen Job zu befassen, ist schon auf dem richtigen Weg. Dran bleiben!

Für Fragen oder weitere Infos zum Social Media Kompetenz Workshop oder zu Social Media Marketing einfach anrufen oder eine Mail schicken! 

 

HOMEWORK COOKBOOK

Die Überzeugung, daß Design mehr als schnell mal schön ist und Kochen inspiriert, hat mich dazu veranlaßt, dieses kleine COOKBOOK zu entwerfen.

Kreativ zu sein heißt nicht nur Pixel schubsen, retuschieren, illustrieren und texten. Es heißt vielmehr, im Team zu arbeiten und zu kommunizieren um zu überzeugenden Konzepten und tollen Ideen zu gelangen. Aber auch geduldig zu sein und seinem Gegenüber aufgeschlossen zu begegnen.

Wir Gestalter brauchen Inspirationen und Abwechslung um unsere kreativen Menüs zu zaubern. Ob durch einen Blick aus dem Fenster oder beim Kochen, die Gedanken müssen wandern um neue Ideen einzufangen. Mit ausgewählten Zutaten, schmackhaften Gewürzen und der Freude am experimentieren, gelingt schnell ein schmackhaftes Gericht oder individuelles Layout. Beim gemeinsamen Essen, Reden, Lachen, etwas verrückt sein und Träumen, ist der Kopf dann wieder frei für neue Ideen.

Die 100 gedruckten Exemplare sind als „Limited Edition“ an unsere treuen Kunden und Freunde verschenkt worden. Wir freuen uns immer wieder Nachrichten mit den Fotos unserer Gerichte zu erhalten oder kreative Abwandlungen davon. Manchmal heißt es nur „Geil, Toast Hawaii hatte ich gar nicht mehr auf dem Schirm“ oder „die Cheviche hat mir den Tag gerettet“. Das macht richtig Freude! Danke dafür :-).

Für alle, die im COOKBOOK blättern wollen, einfach auf diesen LINK klicken!

COOKBOOK zum Blättern
Hier klicken!

Viel Spaß beim Schmökern und Kochen!

Übrigens posten wir immer wieder neue Gerichte auf Facebook, LinkedIn und Instagram. Bleibt auf dem Laufenden! #homeworkcookbook

 

Kreative Midlife Crises oder Passion?

Ein Interview mit Susanne Hoheit und ihr Blickwinkel auf kreatives Schaffen.

dh: Warum hängen so viele Kreative und Marketingleute ihren Job mit 40/45 an den Nagel?

Susanne: Vielleicht sind sie in den „Midlife Crises“ oder haben einfach keinen Bock mehr auf das schonungslose und emotional aufreibende Business in der Welt der Blender und Strategen?

Kreativ sein bedeutet für mich, leidenschaftlich, erfüllt und intensiv zu leben. Mit offenen Augen durch die Welt zu gehen und sich immer wieder neue Inspirationen und Anreize zu holen. Als Gestalter braucht man für die Umsetzung von Ideen, neben der Kreativität, ein starkes Selbstbewusstsein und mentale Stärke. Wenn das nicht mehr gegeben ist sollte man seine Erfüllung besser in anderen Dingen suchen, die einem mehr Freude bereiten.

dh: Was machen die Kreativen, nachdem sie ihrer Karriere den Rücken gekehrt haben?

Susanne: Ich bin immer wieder erstaunt, wie viele ehemalige Marketingleute oder Art Direktoren in beratende und soziale Berufe abwandern oder ihr Hobby zum Beruf machen. Ob als Weinladenbesitzer, Pferdetrainer oder Fitness-Coach – es ist scheinbar das Bedürfnis, eng mit Menschen oder Tieren zu arbeiten. Es sind Berufe, die einen direkt emotional ansprechen oder erfüllen, Hilfsbereitschaft benötigen und am Ende wohl glücklicher machen als der Job zuvor. Vielleicht wünscht man sich auch mehr oder anderes Feedback vom Gegenüber, ganz einfach und direkt.

dh: Ist die fehlende Kommunikation der Grund, warum die Kreativen ihre Welt verlassen?

Susanne: Nicht nur. Harte Preisverhandlungen, kreative Leistung, die nicht wegen der guten Referenzen und Umsetzungen, sondern wegen des günstigsten Kostenvoranschlags vom Einkauf beauftragt wird. Logos werden für Low aus Online-Portalen bezogen, Webdesign gibt es zum Schnäppchenpreis aus Pakistan und auf Print kann man wegen Web zu 80 % verzichten. Das sind die Hard-Facts. Die Soft-Facts sind sicher die emotionalen Gründe, wie fehlende Kommunikation und Wertschätzung.

dh: Wie kommen die Kunden auf Dich zu, was erwarten sie? 

Susanne: Ein Beispiel-Szenario wäre: Ein Kunde meldet sich per Mail oder telefonisch. Er hat ein neues Produkt entwickelt, ein Start-up oder Unternehmen gegründet. Die Anfrage könnte lauten: „Machen Sie auch Logos und Websites?“ Meine Reaktion: ich lasse mir erstmal einen Capuccino aus der Maschine, atme langsam ein und wieder aus und bringe meine Emotionen wieder auf eine neutrale Ebene.

dh: Warum?
Erstens, weil ich mich freue, dass der Kunde auf uns zugekommen ist.
Zweitens, weil ich enttäuscht bin, dass Gestaltung für ihn nur eine visuelle Rolle einzunehmen scheint.

Der Anteil der gestaltenden Arbeit liegt zu 50% bei der Beratung und Zielfindung – der Seele der Marke oder des Produkts und zu 50% bei der Umsetzung der Ideen und Maßnahmen – dem Look. Für einen Kreativen ist es wichtig, schon frühzeitig in die Prozessentwicklung integriert zu werden. Heißt, ab dem Moment in dem die Idee geboren wurde. So können wir die Marke oder das Produkt besser kennen lernen, die Idee verstehen und dessen Zielsetzung begleiten und unterstützen. 

dh: Was sind Deine Ziele und Aufgaben als Kommunikationsdesignerin?

Susanne: Mein Traum-Szenario: Ein Kunde ist auf designhoheit über Empfehlung oder im Web aufmerksam geworden. Nach dem ersten Kontakt findet ein Kennenlern-Meeting statt. Die Ideen, Wünsche und Ziele werden angerissen, so dass sich beide Seiten ein grobes Bild über die zukünftige Zusammenarbeit machen können.

Der Kunde verfasst ein Briefing bzw. seine Wünsche und Ziele in Worten zusammen. Je nach Umfang des Mandats erarbeiten wir gemeinsam in Meetings/Workshops das Wer? Was? Wo? Wie? Wann? Warum? und Wozu? Z. B. wird ein Avatar erstellt, der gewünschte Look & Feel des Produkts erarbeitet, eine Marketingstrategie entwickelt, etc.. Die Prozesse werden von einem Team, bestehend aus Produktmanagement, Verkauf, Marketing und Kreation erarbeitet, alle Beteiligten ziehen an einem Strang und erfüllen ihre Aufgaben für ein gemeinsames Ziel. Damit wären die ersten 50% der Arbeit (Seele) und meine Aufgabe, als gestaltende Beraterin, erfüllt. 

Danach bekommt die Marke / das Produkt ein Gesicht, den perfekten Look, der zum Unternehmen und dessen CI passt. Durch die strukturierte Teamarbeit liegt die kreative Umsetzung nah. Jetzt ist gutes Handwerk und kreative Leistung gefragt. Weitere Abstimmungsprozesse und Maßnahmenpakete werden geschnürt, alles durch dekliniert, getestet und verbessert. Der Launch wird ein voller Erfolg, das Produkt von innen und außen wahrgenommen. Was noch toller ist, alle Beteiligten finden sich in ihrer Marke / dem Produkt wieder, weil sie in den gesamten Prozess mit eingebunden waren. 

dh: Klingt toll! Lassen sich die Kunden auf den Weg der gestaltenden Beratung ein? 

Susanne: Immer mehr Kunden bekommen dafür ein Verständnis, dass Kommunikation keine Einbahnstraße ist, sondern Dialog. Gestaltende Beratung heißt, schon früh mit der Marke in Berührung zu kommen, die Prozesse zu begleiten, kreative Lösungen zu finden und diese stetig weiterzuentwickeln. Für alle, die hier noch keinen Dialog mit ihrer Agentur gesucht haben, ist ein erster Workshop sicher eine Bereicherung – zumindest kann man sich danach eine Meinung bilden.

dh – Mike Steinhauser / Susanne Hoheit